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Zimmer untervermieten

Die Untervermietung einzelner Räume im eigenen Haus ist in der Regel unkompliziert. Wichtig sind klare und schriftliche Mietverträge sowie die Anmeldung der Mieteinnahmen bei der Gemeinde. Steuerlich müssen die Einnahmen angegeben werden, sie können jedoch mit laufenden Kosten verrechnet werden. Besonders bei Wohngemeinschaften empfiehlt es sich, Hausregeln und die Nutzung von Gemeinschaftsräumen eindeutig festzulegen.

Was muss man beachten?

Wie fängt man an?

Wachsende grüne Boxen mit roten Haken
Schritt 1

Wohnraumbedarf ermitteln und Rahmenbedingungen klären

Schätzen Sie Ihren eigenen Wohnraumbedarf realistisch ein und überlegen Sie, welche Zimmer untervermietet werden können. Definieren Sie Ihre Zielgruppe (Studierende, Berufstätige, Senioren und Seniorinnen) und entwickeln Sie ein Gemeinschaftskonzept (WG, Mehrgenerationenwohnen, Wohnen für Hilfe).

Schritt 2

Zimmeranforderungen prüfen und vorbereiten

Prüfen Sie das Zimmer auf Mindestanforderungen wie Größe, Belichtung und Belüftung. Richten Sie den Raum her und dokumentieren Sie den Zustand mit Fotos und einem Übergabeprotokoll. Überlegen Sie, ob eine Möblierung bereitgestellt werden soll.

Schritt 3

Finanzielle und steuerliche Aspekte klären

Legen Sie die Miethöhe anhand des Mietspiegels und der ortsüblichen Vergleichsmiete fest. Kalkulieren Sie Nebenkosten und legen Sie einen Umlageschlüssel fest. Vereinbaren Sie eine Kaution und richten Sie ein Treuhandkonto ein. Konsultieren Sie eine Steuerberatung zu steuerlichen Aspekten der Untervermietung.

Schritt 4

Mietvertrag aufsetzen und Hausregeln festlegen

Setzen Sie einen Mietvertrag auf – nutzen Sie dafür Musterverträge oder holen Sie Rechtsberatung ein. Klären Sie die Nutzung von Gemeinschaftsräumen und stellen Sie Hausregeln für ein nachhaltiges Zusammenleben auf.

Schritt 5

Untermieter oder Untermieterin suchen

Schalten Sie eine Anzeige auf WG-Portalen oder anderen Plattformen und suchen Sie gezielt nach passenden Interessenten, die zu Ihnen und Ihrem Haus passen.

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