"Jung kauft Alt“ bezeichnet sowohl ein städtebauliches Konzept als auch konkrete Förderangebote: Junge Familien oder Paare übernehmen ein bestehendes Haus – häufig von älteren Eigentümerinnen und Eigentümern – und entwickeln es weiter. Ziel ist, vorhandenen Wohnraum sinnvoll zu nutzen, Ortskerne zu beleben und Generationenwechsel zu ermöglichen. Viele Kommunen unterstützen dies mit eigenen Programmen. Ein Wohnrecht für bisherige Eigentümerinnen und Eigentümer ist keine Voraussetzung, kann aber privat vereinbart werden.
Das Bundesprogramm des BMWSB fördert über die KfW den Erwerb durch Familien mit Kindern in Kombination mit energetischer Sanierung. Wichtig sind notarielle Vereinbarungen zu Kaufpreis, Nutzung und Instandhaltung sowie Klärung steuerlicher Aspekte.