Wohnen gegen Hilfe ist ein Konzept, bei dem Wohnraum gegen Unterstützungsleistungen getauscht wird. Typischerweise stellen ältere Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer Studierenden, Auszubildenden oder jungen Menschen ein Zimmer zur Verfügung. Im Gegenzug helfen diese im Haushalt, Garten, bei Einkäufen oder leisten Gesellschaft. Nebenkosten werden anteilig gezahlt, eine Miete fällt nicht oder nur gering an. Viele Städte haben Vermittlungsstellen, die beide Seiten zusammenbringen und beraten. Wichtig sind klare schriftliche Vereinbarungen zu Wohnfläche, Art und Umfang der Hilfe, Nebenkosten und Kündigungsfristen. Eine gute zwischenmenschliche Passung ist entscheidend für ein funktionierendes Zusammenleben.