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Bad barrierefrei gestalten

Ein barrierefreies Bad ermöglicht eine sichere und komfortable Nutzung bis ins hohe Alter oder bei Mobilitätseinschränkungen. Typische Maßnahmen sind der Umbau der Badewanne zur bodengleichen Dusche und ausreichend Bewegungsfläche. Die technische Planung umfasst Abdichtung, Entwässerung und eventuell statische Anpassungen. Zahlreiche Förderprogramme von KfW, L-Bank und Pflegekassen unterstützen den barrierefreien Umbau. Eine Beratung durch Wohnberatungsstellen hilft, die richtigen Maßnahmen zu planen und maximale Förderung zu erhalten.

Was muss man beachten?

Wie fängt man an?

Wachsende grüne Boxen mit roten Haken
Schritt 1

Bedarf klären und Beratung in Anspruch nehmen

Klären Sie Ihren individuellen Bedarf: Benötigen Sie Rollstuhlzugänglichkeit oder reicht altersgerechte Anpassung? Die Publikation „Barrierefreies Bauen“ des Ministeriums für Landesentwicklung und Wohnen umfasst Hinweise zur Barrierefreiheit und eine Liste der Wohnberatungsstellen und anderer Beratungsstellen.

Schritt 2

Genehmigungen klären und Fachplanung beauftragen

Prüfen Sie die Genehmigungspflicht für geplante Maßnahmen. Bei denkmalgeschützten Gebäuden ist eine Abstimmung erforderlich. Beauftragen Sie eine Architektin oder einen Architekten oder lassen Sie sich bei einer Sanitärausstellung beraten.

Schritt 3

Förderung und Zuschüsse prüfen

Prüfen Sie Fördermöglichkeiten: KfW-Programm, L-Bank Baden-Württemberg oder Pflegekasse. Eine Fördermittelberatung hilft, maximale Förderung zu erhalten.

Schritt 4

Finanzierung sichern

Erstellen Sie eine Kostenschätzung für alle geplanten Maßnahmen: Dusche, Waschtisch, Haltegriffe, Bodenbeläge, Sanitärobjekte, Fliesen, eventuell Heizung oder Lüftung. Entwickeln Sie ein Finanzierungskonzept unter Berücksichtigung der Fördermittel.

Schritt 5

Fachbetriebe beauftragen und umsetzen

Beauftragen Sie qualifizierte Fachbetriebe für Sanitär, Fliesen und eventuell Elektro. Achten Sie darauf, dass die Arbeiten den technischen Anforderungen entsprechen.

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