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Zum Mehrgenerationenhaus umbauen

Ein Mehrgenerationenhaus ermöglicht es, dass mehrere Generationen unter einem Dach leben und sich gegenseitig unterstützen können. Wichtig ist, ausreichend Privatsphäre für alle Haushalte zu schaffen – etwa durch separate Wohnbereiche mit eigenen Bädern und Kochmöglichkeiten. Baurechtlich sollte geprüft werden, ob eine Nutzungsänderung oder Aufteilung in mehrere Wohneinheiten erforderlich ist. Auch Schallschutz, Brandschutz und gegebenenfalls zusätzliche Stellplätze sind zu berücksichtigen.

Was muss man beachten?

Wie fängt man an?

Wachsende grüne Boxen mit roten Haken
Schritt 1

Nutzungskonzept und Zusammenleben definieren

Entwickeln Sie gemeinsam ein Nutzungskonzept: Soll es ein gemeinsamer Haushalt oder separate Wohneinheiten werden? Klären Sie, wie Sie zusammenleben möchten, und planen Sie gemeinsame Anschaffungen wie Waschmaschine, Gartengeräte oder gegebenenfalls ein Fahrzeug.

Schritt 2

Baurecht klären und Fachplanung beauftragen

Sehen Sie den Bebauungsplan bei Ihrer Gemeinde ein und klären Sie die Genehmigungspflicht. Beauftragen Sie ein Architekturbüro für die Planung. Bei Unsicherheiten kann eine Bauvoranfrage sinnvoll sein, um Planungssicherheit zu erhalten.

Schritt 3

Machbarkeit prüfen und Detailplanung entwickeln

Lassen Sie eine Bestandsaufnahme durchführen und entwickeln Sie eine Grundrissplanung, die Privat- und Gemeinschaftsbereiche definiert. Berücksichtigen Sie Barrierefreiheit für alle Generationen und entwickeln Sie bei Bedarf Schallschutz- und Brandschutzkonzepte. Prüfen Sie die Standsicherheit bei größeren Eingriffen und klären Sie die Haustechnikplanung (Zähler, Heizsystem, Leitungsführung).

Schritt 4

Finanzierung, Förderung und rechtliche Aspekte klären

Holen Sie Kostenschätzungen ein und ermitteln Sie den Finanzierungsbedarf sowie den Eigenkapitalanteil. Legen Sie die Kostenaufteilung zwischen den beteiligten Parteien fest. Beauftragen Sie eine Energieberatung (oft Voraussetzung für Fördermittel) und prüfen Sie Fördermöglichkeiten (KfW, BAFA, regionale Programme für Mehrgenerationenwohnen). Entwickeln Sie ein Finanzierungskonzept mit Ihrer Hausbank.

Schritt 5

Genehmigung einholen

Stellen Sie den Bauantrag bei Ihrer Baurechtsbehörde. Nach Erteilung der Baufreigabe kann die Umsetzung beginnen.

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