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Dach dämmen

Die Dämmung der Gebäudehülle reduziert Wärmeverluste, senkt Heizkosten und erhöht den Wohnkomfort erheblich. Typische Maßnahmen umfassen die Dämmung von Fassade, Dach, Kellerdecke und den Austausch alter Fenster. Eine gut gedämmte Gebäudehülle hält im Winter die Wärme im Haus und im Sommer die Hitze draußen – dies verbessert das Raumklima ganzjährig und macht das Wohnen angenehmer.
Vorab sollte der Zustand des Gebäudes geprüft werden: Welche Bauteile haben die größten Wärmeverluste? Eine Energieberaterin oder ein Energieberater hilft, Prioritäten zu setzen und die wirtschaftlichsten Maßnahmen zu identifizieren. Wichtig ist die richtige Reihenfolge: Erst die Gebäudehülle dämmen, dann die Heizung erneuern – denn eine gute Dämmung ermöglicht kleinere, effizientere Heizsysteme. Zahlreiche Förderprogramme von BAFA, KfW und L-Bank unterstützen Dämmmaßnahmen mit Zuschüssen.

Was muss man beachten?

Wie fängt man an?

Wachsende grüne Boxen mit roten Haken
Schritt 1

Energieberatung beauftragen und Prioritäten setzen

Beauftragen Sie eine Energieberaterin oder einen Energieberater für eine Bestandsaufnahme: Welche Bauteile haben die größten Wärmeverluste? Wo ist Dämmung am wirtschaftlichsten? Ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) zeigt sinnvolle Maßnahmen und deren Reihenfolge. Die Energieberatung wird zu 80 % gefördert.

Schritt 2

Dämmmaßnahmen auswählen und planen

Wählen Sie die wirtschaftlichsten Maßnahmen: Kellerdecke dämmen, Dach dämmen, Fassade dämmen oder Fenster erneuern oder alles. Lassen Sie ggf. eine Architektin oder einen Architekten die Maßnahmen planen – fachgerechte Ausführung ist entscheidend.

Schritt 3

Material und Dämmstärke festlegen

Wählen Sie Dämmmaterialien nach Anwendung, Kosten und ökologischen Kriterien: Mineralwolle (nicht brennbar, günstig), EPS/Styropor (günstig, gute Dämmung), Holzfaser (ökologisch, diffusionsoffen), Zellulose (ökologisch, für Einblasdämmung). Die Dämmstärke sollte wirtschaftlich sinnvoll sein – nicht immer ist maximale Dämmung die beste Lösung.

Schritt 4

Förderung beantragen und Finanzierung sichern

Prüfen Sie Förderprogramme: BAFA fördert Einzelmaßnahmen (Fassade, Dach, Kellerdecke, Fenster). KfW bietet zinsgünstige Kredite für Sanierungen. L-Bank hat Landesförderprogramme. Wichtig: Förderanträge müssen vor Vertragsabschluss gestellt sein. Holen Sie Angebote von Fachbetrieben ein und kalkulieren Sie Gesamtkosten.

Schritt 5

Fachbetriebe beauftragen und umsetzen

Beauftragen Sie qualifizierte Fachbetriebe für die Umsetzung. Achten Sie auf fachgerechte Ausführung: luftdichte Anschlüsse, Vermeidung von Wärmebrücken, korrekte Dampfbremsen. Nach Abschluss: Reichen Sie Verwendungsnachweise mit Rechnungen bei der Förderstelle ein.

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