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Fenster austauschen

Der Austausch alter Fenster verbessert Wärmedämmung, Schallschutz und Wohnkomfort erheblich. Moderne Fenster mit Mehrfachverglasung reduzieren Wärmeverluste um bis zu 75 % gegenüber einfach verglasten Fenstern und senken damit die Heizkosten deutlich. Vorab sollte die baurechtliche Zulässigkeit geklärt werden – relevant sind dabei Gestaltungsvorgaben in Bebauungsplänen oder bei denkmalgeschützten Gebäuden. Die Wahl des richtigen Materials (Kunststoff, Holz, Aluminium oder Kombinationen) beeinflusst Haltbarkeit, Pflegeaufwand und Optik. Der fachgerechte Einbau ist entscheidend: Anschlüsse müssen luftdicht und wärmebrückenfrei ausgeführt werden. Zahlreiche Förderprogramme von KfW und BAFA unterstützen den Fenstertausch und müssen vor Beginn der Maßnahme beantragt werden. Eine Energieberatung hilft, die passenden Fenster auszuwählen und maximale Förderung zu erhalten.

Was muss man beachten?

Wie fängt man an?

Wachsende grüne Boxen mit roten Haken
Schritt 1

Baurecht klären und Energieberatung beauftragen

Prüfen Sie örtliche Gestaltungsvorgaben: Gibt es Vorgaben zu Fensterformen, Sprossen oder Farben? Bei denkmalgeschützten Gebäuden ist eine Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde erforderlich. Beauftragen Sie eine Energieberaterin oder einen Energieberater, um einen individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) zu erstellen.

Schritt 2

Material und Verglasung auswählen

Wählen Sie das Rahmenmaterial: Kunststoff, Holz, Aluminium oder Holz-Aluminium-Kombination. Moderne Fenster haben Dreifachverglasung als Standard, jedoch kann sich im Bestand auch Zweifachverglasung anbieten.

Schritt 3

Förderung beantragen und Finanzierung sichern

Prüfen Sie aktuelle Förderprogramme: BAFA fördert Einzelmaßnahmen, KfW bietet Kredite für energetische Sanierung. Holen Sie Angebote von Fachbetrieben ein und entwickeln Sie ein Finanzierungskonzept. Wichtig: Förderanträge müssen vor Beginn der Maßnahme gestellt sein.

Schritt 4

Fachbetrieb beauftragen

Beauftragen Sie einen qualifizierten Fensterbaubetrieb. Der fachgerechte Einbau ist entscheidend: Anschlüsse müssen luftdicht und wärmebrückenfrei ausgeführt werden. Vereinbaren Sie Termine für Aufmaß, Lieferung und Einbau. Klären Sie, ob alte Fenster fachgerecht entsorgt werden.

Schritt 5

Einbau durchführen und Verwendungsnachweis einreichen

Der Einbau erfolgt nach Aufmaß durch den Fachbetrieb. Nach Abschluss: Prüfen Sie die Funktionsfähigkeit (öffnen, schließen, dichten). Reichen Sie den Verwendungsnachweis mit Rechnung und technischen Nachweisen bei der Förderstelle ein.

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